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Ausflüge
Das Tal von La Orotava
Hingerissen war der deutsche Gelehrte Alexander
von Humboldt von der Schönheit und der landschaftlichen Vielfalt
des Orotava-Tales, als er 1799 Teneriffa besuchte. Der Blick vom
"Mirador Humboldt", dem berühmten
Aussichtspunkt an der Strasse von Santa Úrsula nach La
Orotava, lässt erahnen, warum. Von hier aus erkennt man sofort,
wieso Teneriffa immer wieder ein "Kontinent im Kleinen"
genannt wird: Von der saftig grünen subtropischen Küstenregion
mit ihren Bananenplantagen geht es durch die
verschiedenen Klimazonen hindurch bis zur alpinen
Gebirgsregion des majestätisch aufragenden
Teide. Den freilich sieht man leider nur selten,
weil er sich meist hinter dichten Wolken verbirgt.
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Die Landschaft des Tales von Orotava
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Steil
führt die "Calle Cólogan" vom Parkplatz hinauf
und ins Zentrum der Altstadt hinein:über grobes Pflaster und
schmale Bürgersteige, gesäumt von liebevoll restaurierten
Fassaden, am Denkmal der alfombristas (also der Sandteppich-Gestalter)
vorbei bis zur barocken Kirche "Nuestra Señora
de la Concepción". Prachtvoll kündet deren
Inneres von altem Kaufmanns-Reichtum. Ganz so wie die herrlichen
Gebäude, die das Bild des Stadtkerns prägen. |
Orotava |
Villa de la Orotava: spanisches Nationaldenkmal,
Kulturdenkmal Europas - die Altstadt ein architektonischer Traum
adliger, kirchlicher und bürgerlicher Baukultur mit Elementen
des spanischen Barock, der Renaissance, des Rokoko
und des Klassizismus. Und eben die Gärten,
große und kleine: überall herrliche üppige Gärten
auf fruchtbarstem Boden, fünfzehn insgesamt. Der Gestus alten
Reichtums:sich solche Gärten zu leisten, den kostbaren innenstädtischen
Boden gleichsam wirtschaftlich brachliegen zu lassen. Traditionelle
Noblesse.
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Orotava – Casa de los balcones |
Gegründet wurde La Orotava schon kurz nach der spanischen
Eroberung Teneriffas. Die fruchtbare und wasserreiche Gegend war
schon bei den Guanchen das Zentrum des einflußreichen Fürstentums
Taoro gewesen. Bald nach der Gründung florierte die Produktion
von Zucker aus Zuckerrohr, wenig später der Handel mit dem
vor allem in England beliebten kanarischen Wein, der in dem kleinen
und schlecht geschützten Puerto Orotava
- dem heutigen Puerto de la Cruz - verschifft
wurde.
Bei starker Brandung, so wird überliefert, musste man die
Weinfässer ins Wasser werfen, damit sie von der See bis an
die zu beladenden Schiffe herangeschwemmt wurden. Weitere Sehenswürdigkeiten
sind das Mühlenviertel Carrera Escultor Estevez
und das schöne Herrenhaus, das Casa de los Balcones, aus
dem Jahre 1632, das für seine Holzgalerien bekannt ist.
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| Wer
dann noch Zeit und Lust hat sollte das Keramik-Museum in der Calle
Leon und das Museum für ibero-amerikanisches Kunsthandwerk
besuchen, das sich in einem ehemaligen Dominikanerkonvent befindet. |
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Icod de los vinos
Der „Drachenbaum“ |
Icod de los
Vinos Ein hübsches
Städchen, das sich 22 Kilometer östlich von Puerto
de la Cruz befindet. Die wundervolle Altstadt vereint koloniale
Architektur und tropische Vegetation. In den kleinen Gassen um die
Playa de la Pila befinden sich bedeutende Gebäude wie die Barock-Kirche
San Marcos, die im 16. Jahrhundert errichtet wurde. Sehenwert ist
ausserden die Kirche von Sankt Augustin und das Kloster San Francisco.
Icod rühmt sich ausserdem des „Drachenbaums“, ein
angeblich 1000 Jahre altes Liliengewächs, das zur Touristenattraktion
geworden ist. |
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Blick auf Garachico |
Garachico
Garachico war bis 1706, das Jahr in dem
die Stadt durch einen Vulkanausbruch schwer beschädigt wurde,
der wichtigste Hafen des Archipelags. Die schöne Altstadt mit
verwinkelten Gassen und herrschaftlichen Palästen erinnert
an den einstigen Reichtum.
Zu den bedeutsamsten Denkmälern
zählt das Schloss San Miguel, das im 16. Jahrhundert
zum Schutz des Hafens vor Piraten errichtet wurde, die Kirche Santa
Ana und die Klöster San Francisco und Santo Domingo. |
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La
Laguna
San Cristobal del la Laguna
wurde im Jahre 1497 gegründet. Für mehrere Jahrhunderte
blieb La Laguna die wichtigste Stadt Teneriffas. Sie war lange auch
kulturelles Zentrum der Inselgruppe, mit den ersten Schulen und
der ersten Universität San Fernando. Nach
der Zerstörung Garachicos gedieh Santa Cruz de Teneriffe und
wurde Handels-, Touristen- und kulturelles Zentrum der Kanarischen
Inseln. Im Zentrum sind die schönen Paläste der Epoche
um die Calle San Augustin und zwischen der Playa
del Adelante, der Playa de la Catedral
und der Playa del Cristo zu bewundern. Die Katedrale,
die Kirche de la Concepcion und die Kirche von San Miguel
zeugen von der einstigen Bedeutung La Lagunas als religiöses
Zentrum der Kanarischen Inseln. |
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Santa Cruz de Tenerife |
Santa
Cruz de Teneriffe
Mit 200.000 Einwohnern ist Santa Cruz
die zweitgrösste Stadt der Kanarischen Inseln.
Ihre Bedeutung liegt in ihrem modernen Hafen, der La Laguna schnell
in den Schatten stellte. Die moderne Architektur, die grossen Gärten
und das gemässigte Klima geben der Stadt ihren besonderen Reiz. |
Ihr
von hohen Felsen umschlossener Hafen wird das ganze Jahr über
von vielen internationalen Kreuzfahrt-Schiffen angelaufen. In der
Gegend des Hafen befindet sich auch das eigentliche Zentrum: die
Plaza de España, Sitz der Museen für
Archäologie und Anthropologie, und die Plaza de la Candelaria
mit dem beeindruckenden Carta-Palast aus dem 17.
Jahrhundert.
Weitere Sehenswürdigkewiten sind die Barock-Kirche
Iglesia de la Concepción, das Museum für Malerei
und Skulptur sowie das Schloß Castillo de Paso Alto,
von dem aus man einen herrlichen Ausblick auf die Küste hat.
In unmittelbarer Umgebung von Santa Cruz befinden sich die Strände
und Las Teresitas. Ein beliebtes Ausflugsziel ist der 20 km von
der Stadt entfernte Berg Monte de la Esperanza,
mit sehr schöner Aussicht über die Insel. |
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Der Karneval
Teneriffa ist für seinen farbenfrohen Karneval berühmt,
der für viele der Beste nach Rio de Janeiro ist. In Santa
Cruz finden die wichtigsten Veranstaltungen statt, vor allem in
der Hafengegend, wo die besten Salsa-Gruppen
aufspielen. Wer Teneriffa im Februar besucht, sollte also unbedingt
nach Santa Cruz fahren und am besten mitmachen.
Die meisten Ortschaften verfügen über ein gutes Netz
an Teneriffa Hotels. Online buchen kann man bei www.venere.com.
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